Schachbezirk Oldenburg Ostfriesland e.V.
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Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
Zugriffe: 4998
Veröffentlichungen

 


Von oben sieht man vieles schärfer!

Es gibt eine ganze Reihe von Artikeln in unseren Schachblättern, hier eine kleine Auswahl. Klicken Sie auf die Überschriften der verschiedenen  Texte:

In die Chefetage

Die Mogelchance

 

In die Chefetage

Dr. Hellmuth Lange: (Schach-) Spielend in die Chef-Etage?! (Ein Text aus der Vareler Jubiläumsbroschüre)                                                  

Das Schachspiel hat immer schon hohes gesellschaftliches Ansehen und geistigen Rang gehabt. Ob sich aber die Fähigkeiten und Begabungen des im Schachspiel Geübten auch in anderen Bereichen nutzen lassen, war seit jeher umstritten.
Im Gegenteil, man warnte an Hand abschreckender Beispiele vor diesem Spiel und seinen schlimmen Auswirkungen auf den Menschen und seine Psyche. Da ist der Hinweis auf das seinerzeitige Schachwunderkind Paul Morphy, das mit 47 Jahren einsam und von Verfolgungswahn gequält starb. Oder der Weltmeister Wilhelm Steinitz, von dem gesagt wird, er habe Gott zum Wettkampf herausgefordert.
In Maßen gespielt, scheint es aber nun doch als eine Hilfe beim Üben strategischen Denkens akzeptiert zu werden. Wie sonst ist es zu erklären, daß sich die Industrie - zumindest die Banken - zunehmend für Bewerber mit Erfahrung und Qualitäten im Schachspiel oder auch Bridge interessiert.
Das tut zum Beispiel die Bankers Trust Corporation in New York, wenn sie ihren Banker-Nachwuchs gezielt mit Anzeigen in Schach-Zeitschriften wie Chess Life, New in Chess oder dem Bridge-Magazin Contract Bridge Bulletin sucht. Ist somit in Zukunft Bridge kein elitärer Zeitvertreib mehr und Schach nunmehr eine Etappe bei der Berufsausbildung? Das Kalkül scheint klar: wer gewohnt ist, die nächsten Züge etwas weiter als der Gegner oder Partner durchzurechnen, oder wer gelernt hat, 52 Karten im Kopf zu behalten, ist Konkurrenten überlegen, die das Datum von der Armbanduhr ablesen müssen oder die eigene Telefonnummer im Taschenkalender suchen. Die Idee geht noch weiter: wer darin geübt ist, kalkulierte Risiken zugunsten langfristiger Ziele einzugehen, wer die Fähigkeit pflegt, ein Knäuel von Faktoren und möglichen Entwicklungen zu durchschauen und vorauszuberechnen, wer darin trainiert ist, Geduld bis zum richtigen Moment aufzubringen und das alles unter dem Zeitdruck der (Schach-) Uhr, der wird auch das Talent haben, das den Devisenhändler befähigt, minutenschnell strategische Abwägungen vorzunehmen, Pläne zu korrigieren und vielschichtige Entscheidungen zu treffen.
Oder wird hier der spielerische Mensch gesucht, der in einer spielerischen Atmosphäre Spitzenleistungen erzielt? Ist es vielleicht so, wie Marion Kauke sagt, daß alle wirklich genialen, kreativen Menschen spielerisch gearbeitet haben. Schiller schrieb schon in seinen philosophischen Arbeiten, daß "der Mensch nur dort wirklich Mensch ist, wo er spielt". Ist es das bewußte Spielen, was den Menschen von der Kreatur unterscheidet? Auch wenn die Forschungen über die Gehirnzustände beim Spielen noch in den Anfängen sind, so weiß man doch schon, daß beim Spiel in unserem Gehirn biochemische Prozesse ablaufen und gehirneigene Opiate ausgeschüttet werden, die uns zu höheren Leistungen verhelfen.
Also das Schachspiel in der Schule bei den jungen Schülern mehr pflegen? Da dürfte schon etwas dran sein, zumal dieses Spiel nun schon seit Jahrhunderten eine unveränderte Faszination auf den Menschen ausübt und auch in der heutigen schnellebigen Zeit zu Ruhe und Konzentration zwingt. Die weite Akzeptanz dieses Spiels zeigt sich auch schon daran, daß Motive und Begriffe aus der Welt des Schachspiels in vielen anderen Bereichen gebraucht werden - oftmals ohne daß derjenige sich dessen bewußt ist ( Hängepartie, Zugzwang, Zeitnot, Pattsituation, Bauernopfer u.v.a.m.).
Welche Gründe sprechen weiter dafür, sich in der Schule systematisch mit dem Schachspiel zu beschäftigen? Das Schachspiel wirkt durch seine Regeln erzieherisch und wird im Hinblick auf die Ausschaltung von Glück und Pech leichter akzeptiert. Die Maßgabe "berührt - geführt" verlangt Disziplin und im übrigen muß sich der Spieler einigermaßen ruhig verhalten - was heute an sich schon eine Leistung ist.
Das Schachspiel fördert die Konzentrationsfähigkeit gegenüber der Ablenkung durch das vielfältige Angebot an Zerstreuung (Fernsehen und Radio). Erfahrungsgemäß dient das Schachspiel auch dem Abbau von Agressionen dadurch, daß diese innerhalb vorgegebener Regeln befriedigt und neutralisiert werden, ohne dabei Schuldgefühle zu hinterlassen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen fördert das Schachspiel schließlich das logische Denken und das Gedächtnis, ebenso wie das kreative Denken bei der Suche nach gewinn- bringenden Schachkombinationen geübt wird. Und endlich ist das Schachspiel eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die man auch noch im Alter ausüben kann, die das Gehirn munter hält und letztendlich auch kein Vermögen kostet.
Darüberhinaus lehrt das Schachspiel, daß man Problemen nicht ausweichen oder diese aussitzen kann, sondern durch Entscheidungen lösen muß. Dazu zwingt im Spiel die Schachuhr, die unerbittlich die Zeit des eigenen Nachdenkens abmißt und darauf hinweist, daß eine Entscheidung getroffen, ein Zug gemacht werden muß. "Remis durch ewiges Nachdenken" gibt es seit Erfindung der Schachuhr in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr. Im Leben wird zwar erfahrungsgemäß immer wieder versucht, Entscheidungen passiv durch Abwarten zu umgehen; die Folge ist aber meist, daß andere die Entscheidung treffen und die Initiative an sich reißen.
Also doch in den Schachklub, um sich auf die Entscheidungen im Leben vorzubereiten?! Zu den 100000 Schachspielern gesellen, die in Deutschland in 3000 Vereinen organisiert sind und das Schachspiel nicht nur gelegentlich sondern regelmäßig in ihrem Club spielen und Spaß daran haben?!

Die Mogelchance


Hermann Züchner: Die "Mogel"-Chance (ein Text aus der Emder Jubiläumsbroschüre)

Ich hatte vor einigen Jahren in einem Spiel  der Emder Seniorenmeisterschaft gegen meinen schärfsten Rivalen  mit Weiß spielend zunächst die Qualität gewonnen und steuerte offensichtlich auf einen glatten Sieg zu. Doch dann lockte mich mein Gegner in eine böse Falle, die ich siegesgewiß übersah. Dieser Fehler kostete mich einen Läufer und zwei Bauern. Nach 46 Zügen, - mein Gegner hatte sich gerade von Zeitnot erholt,- stand ich hoffnungslos auf Verlust, wie das folgende Diagramm zeigt.


Bis dahin hatte ich mich noch gut halten können, weil mein Bauer auf f5 den schwarzen Springer von f8 einengte, aber nun waren die schwarzen Bauern bis nach g4 und h3 vormarschiert. Damit waren sie unaufhaltsam gefährlich geworden, und ich konnte mit dem König nicht mehr an sie herankommen.
So zog ich nach demonstrativ gründlichem Nachdenken offensichtlich mit bösen Hintergedanken als 47. Zug: f5-f6:


Dies war natürlich eigentlich ein Bluff, aber ich war ziemlich sicher, daß mein Gegnern die beiden für ihn besten Züge nicht machen würde. In Frage kamen dafür: 47. --- Txf6 oder 47. -- Se6. Den Zug Txf6 würde mein Gegner wohl verwerfen, um seinen Läufer nicht zu verlieren, obwohl er diese Figur zum Sieg garnicht mehr gebraucht hätte.
Noch gefährlicher für mich war der Zug Se6. Aber mein Gegner würde wohl Gespenster sehen: Könnte nicht doch etwas Schlimmes nach meinem 48. Zug Bf6-f7 auf der Grundlinie geschehen? Außerdem hatte ich ihm das Angebot gemacht, mit Te6+ meinen König auf die d-Linie zurückzudrängen und anschließend mit Te6-d6 meinen Turm auf d5 zu fesseln. Auf der 7. Reihe schien ja nur Bf6-f7 zu drohen.
So ging dann auch die Partie weiter: 47. --- Te6+; 48. Kd1 Td6. Damit war ich, wie heimlich erhofft, am Ziel meiner Wünsche: 49. Tb7-g7+, beide gefährlichen Bauern von Schwarz waren nicht mehr zu retten. Ein wichtiger Zwischenschritt zum Remis war geschafft. Auch jetzt war die Sache noch schwierig für mich, aber knapp zwanzig Zügen später war weit nach Mitternacht das Remis geschafft.     

Berichte zu den Kongressen

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Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
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Berichte zu den Kongressen

 

Zur Vorbereitung der Kongresse gab es Berichte der Vorsitzenden, hier eine Auswahl dieser Rückblicke und Berichte: Klicken Sie auf die Über- schriften der verschiedenen  Berichte:

 

H. Detken: Kongress 77

Benno Dräger: Kongress 78

Benno Dräger: Kongress 8o

Hermann Züchner: Kongress 97

Wolfgang Berger: Kongress 2004


Bericht zum Kongress 77                                                                                                                                                          

Heino Detken: Rückblick zum Kongreß 1977

Wie auch in den letzten Jahren hält die Aufwärtsentwicklung weiter an.
Der SV Emden von 1949 und der SV "Schwarzer Springer" Bad Zwischenahn traten wieder in den OOSV ein, hinzu kamen die Schachfreunde Quakenbrück. In der nördlichen Wesermarsch gründeten die Schachspieler als Nachfolgeverein für Einswarden den SV Butjadingen.
19 Vereine meldeten für die Mannschaftskämpfe 76/77 namentlich 392 (!) Spieler. Unser Beschluß auf dem letzten Kongreß, die neue Aufstiegsliga einzurichten, führte somit zu einem vollen Erfolg, insgesamt wurden 32 (i) Mannschaften gemeldet.
Die Spielstarke unserer Mannschaften in der Weser-Ems-Liga hat sich noch nicht entscheidend steigern können, so erreichten in der Saison 75/76 Rastece einen 6. und Jever den 10. Ilatz. Es wäre zu begrüßen, wenn nach der Bundes- und Regionalliga die Oberliga Niedersachsen-Bremen geschaffen würde, dann könnten unsere Vereine in der neuen Landesklasse West (Weser-Ems-Liga) sicherlich besser mithalten.
In der OOSV-Liga gewann in der letzten Saison Union Oldenburg I vor Lohne I und Leer I.
Die OOSV-Klasse spielte wieder in 2 Gruppen mit jeweils 9 Mannschaften, Es siegte in der Gruppe l Aurich I vor WSC v. 1887 II und Norden. In der Gruppe 2 lag Brake vor Varel I und Lohne III.
Meister bei den OOSV-Einzelmeisterschaften 1976 in Lohne wurde Heinemann (Union Oldenburg) vor dem zweimaligen Titelträger Richter (WSC v. 1887)und Tumbrägel (Lohne). Bei den Junioren siegte Schenk (Union Oldenburg) vor Becker-Bertau (Aurich) und Ruholl (Lohne).

Am 11. September haben der OOSV-Vorstand, Herr Kung und die Bezirksvorsitzenden in Rastede die Probleme des Anschlusses an den niedersächsischen Schachverband diskutiert mit den Herren Seebaß und Gieseke. Beschlüsse wurden nicht gefaßt. Die .Niedersachsen hauen die außerordentliche Mitgliedschaft im Sportbund beantragt.
Ich werde auf demi kommenden Osterkongreß zurücktreten, da zu meiner beruflichen Beanspruchung (kooperative Gesamtschule) und den sogenannten Ehrenämtern im Tennis und Schach neu hinzu gekommen ist die Wahl zum Ratsherrn. Außerdem sehe ich auch meine Arbeit für den OOSV als im wesentlichen erfüllt an. Es ist mir gelungen unter tatkräftiger Mithilfe der Herren von Minden und Meyer sowie vor allem Herrn Janasen den OOSV aus einem tiefen Tal im Herbst 71 wieder herauszuführen. Selbstverständlich war der Aufschwung nur möglich durch die gute Mitarbeit der Bezirks- und ganz besonders der Vereinsvorstände. Für die Zukunft bleiben meinem Nachfolger neben dem weiteren Ausbau der Mannschaftskämpfte insbesondere 3 Aufgaben:

1. Erweiterung der Einzelmeisterschaften (neben Damen-Turnier, Meistervorturnier, Senioren-Turnier über 60 J.)
2. Jugend-Mannschaftsmeisterschaften (Koordination mit dem Schulschach)
3. Anschluß an den Medersächsischen Schachverband (neue Satzung)
Zu diesen Aufgaben erwarte ich auf dem kommenden Kongreß Anregungen und Impulse.
Für die Ausrichtung der Verbandsmeisterschaften 77 gilt mein ganz besonderer Dank den Wilhelmshavenern Schachvereinen WSC v. 1887 und Turm.

Rastede, den l. l2. 76                                         Detken
                                                                        Verbandsvorsitzender

 

 

Bericht zum Kongreß 1978


Benno Dräger: Rückblick und Bericht zum OOSV-Kongreß 1978

Der Bericht des Verbandsvorsitzenden fällt diesmal recht umfangreich aus. Dies ist dadurch gerechtfertigt, daß auf dem Osterkongreß Fragen zur Entscheidung anstehen, die eine gravierende Weichenstellung für aas Schachleben unseres Verbandes bedeuten. Ein ausführlicher Bericht bietet den Vorteil, daß icl auf dem Kongreß selbst mich kürzer fassen darf, so daß Zeit eingespart wird für die notwenigen Diskussionen.

Der Bericht zerfällt in zwei Teile, wobei der erste Teil einen Rückblick auf das Schachleben in unserem Verband während dieses Geschäftsjahres darstellt, der zweite Teil soll ein Blick in die Zukunft, unsere allernächste Zukunft, eröffnen. Er beschäftigt sich vornehmlich mit Überlegungen zur Neustrukturierung unseres Bezirke und vor allem mit Punkten im Zusammenhang zur Eingliederung in den Niedersächsischen Schachverband. In diesem Zusammenhang muß ich auch auf die wesentlichen Anträge dieses Osterkongresses eingehen.

Der von meinem Vorgänger, Herrn Detken, in den letzten Berichtsjahren herausgestellte deutliche Aufwärtstrend in den Aktivität unseres Verbandes hält an. Der OOSV besteht z. Zt. aus 25 Vereinen, wobei Norderney, Vechta und Wittmund Neugründungen sind. Aus einem mir vorliegenden Situationsbericht von Herrn Janssen geht hervor, daß sich in der noch laufenden Saison 35 Mannschaften an den Kämpfen in Verbandsklasse, Aufstiegsliga und Verbandsliga meldeten, von denen zwei Mannschaften - aus der untersten Spielklasse- ihre Meldungen später wieder zurückzogen.
An den Meisterschaften in der Verbandsliga-West beteiligen sich Leer, Lohne und Rastede; in der Oberliga Niedersachsen-Bremen spielt die erste Vertretung von Union Oldenburg. Dies bedeutet eine enorme Steigerung des Spielbetriebe. Zwar ist die Aktivität in den Mannschaftsspielen nicht der alleinige Maßstab, einen Qualitätsgewinn im Schachleben zu messen. Doch da Schach als Sport auch immer leistungsorientierter ausgerichtet ist, muß man die Ereignisse auf Turnierbasis als gewichtigen Gradmesser heranziehen.
Diese Aufwärtsentwicklung nehmen wir alle erfreut zur Kenntnis, wir sollten aber, soweit dies überhaupt möglich ist, genau zu analysieren versuchen, wie weit diese Entwicklung unser Verdienst ist und/oder wieweit wir am allgemeinen Aufwärtstrend für Vereinsleben teilhaben. Nach den Jahren eines unkritischen Konsurnverhaltens erfolgt nämlich eine allmähliche Besinnung auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung, was dem Schachsport zwangsläufig beständig neue Freunde zuführen muß. Bei den letzten Einzelmeisterschaften konnten alle Turniere besetzt werden. Zusätzlich erfolgte eine Meisterschaft der Bezirksmannschaften, bei der Ostfriesland den Titel gewann. Diese Meisterschaft ist meiner Ansicht nach ihrem Anspruch gerecht geworden und soll nach Meinung der Mehrzahl der Bezirksvorsitzenden wiederholt werden, wobei eine mögliche Neugliederung der Bezirke zu berücksichtigen wäre. Sinn dieser Mannschaftsmeisterschaften war es, den Kontakt unter den Vereinen der einzelnen Bezirke zu intensivieren. Die Bezirke waren vor die Notwendigkeit gestellt, eine Mannschaft zu nominieren, die eich nach Möglichkeit aus Spieler aller Vereine rekrutierte.. Zusätzlich zum Vergleich auf spielerischer Ebene ergaben sich dann Kontakte persönlicher oder informeller Art zwischen anderen Vereinsmitglieder aus anderen Bezirken. Auf Details vom Spielbetrieb unseres Verbandes brauche ich hier nicht einzugehen, da in den exakten Berichten des Turnierleiters Herrn Janssen und den publizistisch sehr wirksam aufgemachten "Schachnotizen" der Schriftführerin Frau Klingenberg sich das gesamte Schachleben widerspiegelt.

Als erfreulich hat sich auch die Zusammenarbeit im Vorstand und im erweiterten Vorstand gestaltet. Zur Amtsübergabe durch Herrn Detken erfolgte die erste Vorstandssitzung, zu drei weiteren Sitzungen war der durch den Rechtsberater Herrn Kung, den Ingobearbeiter Herrn Schnabel und die Vorsitzenden der Bezirke erweiterte Vorstand geladen. Ich halte diese Sitzungen für eminent wichtig, da durch die Bezirksvorsitzenden aufgrund deren intensiven Kontakte zu den einzelnen Vereinen eine exakte Rückmeldung über Meinungen und Stimmungen erst ermöglicht wird. Zum anderen sind die Bezirksvorsitzenden prädestiniert, als Multiplikatoren Information von der Verbandsleitung weiter in die Vereine zu leiten und Meinungsbildungsprozesse erst zu initiieren.

Nicht zuletzt aus diesen Gründen heraus halte ich den föderativen Aufbau des Verbandes, die Bezirke als Mittel Instanzen zwischen Vereinen und Verbandsleitung, für unverzichtbar.
Alle Vorstandssitzungen waren fast ausnahmslos von den Eingeladenen besucht, was das Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit und somit die Bedeutung dieser Einrichtung unterstreicht.
Da aufgrund der zeitlichen Begrenzung nicht alle Probleme in allen Stadien auf dem Osterkongreß ausdiskutiert werden können, ist es notwendig, eine Vorabklärung auf möglichst breiter Basis zu sichern. Berichterstattung, Wahlen, allgemeiner Gedankenaustausch zur Situation u. a. m. - also unverzichtbares Standardprogramm - nehmen einen so breiten Raum in Anspruch, daß wir uns bei der Fülle und Gewichtigkeit der Punkte (vgl. Tagesordnung) schon mit antragsreifen und abstimmungsreifen Vorschlägen beschäftigen müssen. Diese Vordiskussion hat im erweiterten Vorstand und im Bedarfsfall in Ausschüssen in ausführlichster Form stattgefunden, so daß wir annehmen, die anstehenden Fragen von den wesentlichsten, unterschiedlichsten Seiten beleuchtet zu haben.
Da diesmal Fragen von existentieller Bedeutung für unseren Verband zur Entscheidung vorliegen, haben wir uns entschlossen, den Kongreß, der am Vormittag beginnt, nach einer Mittagspause am Nachmittag wieder aufzunehmen.
Die Frage, zu welchem Bezirk der neugegründete Verein Wittmund gehört, war Anlaß, nicht "Ursache", prinzipiell zu einer Regelung über Bezirksgrenzen zu gelangen. Bisher gehörten Vereine bestimmten Bezirken an, ohne daß jemals eine genauere territoriale Eingrenzung der Bezirke vorgenommen worden wäre (z.B. nach Kreisgrenzen o. a.). Somit stellt sich die Bezirkszugehörigkeit bei Vereinsneugründungen immer wieder.

Oberster Grundsatz bei unserer angestrebten verbindlichen Klärung muß es sein, Bezirke zu schaffen, in denen ein reges, auf Wettstreit der Vereine beruhendes Schachleben stattfindet (wie es z.B. in vorbildlicher Weise in Ostfriesland und mit Abstrichen in Südoldenburg praktiziert wird), Die Bezirke sollen nicht nur vornehmlich Verwaltungseinheiten sein, von ihnen müssen auch Impulse zur Neugründung von Vereinen im Umkreis ausgehen, alles Aufgaben, die im zentralistischen System nicht oder nur schwerlich durchgeführt werden können. Denn bei allen Möglichkeiten, die dem Verbandsvorstand sich bieten, die eigentlich entscheidende Arbeit wird und muß in den Vereinen und Bezirken, in den Mikrostrukturen, geleistet werden, der Verband kann dieses nur unterstützen und koordinieren.

Nach ausführlicher Diskussion von vier Vorschlägen zur Neugliederung der Bezirke, die von einer Kommission erarbeitet worden sind, wurden die beiden in engere Wahl gezogen, die nach Meinung der Mitglieder des erweiterten Vorstandes auf den geringsten Widerstand stießen (vgl. Bericht von Herrn Meyer, Schachnotizen Februar 1978 S.9/10).
Der entscheidende Punkt auf dem Osterkongreß wird ohne Zweifel der Antrag auf Eingliederung in den Niedersächsischen Schachverband sein. Diese Thematik ist - wie wir alle wissen - schon seit Jahren Gegenstand des Osterkongresses gewesen. Mittlerweile scheint die Entwicklung soweit ausgereift zu sein, daß eine Entscheidung gefällt werden kann. Kurz nach dem letzten Osterkongreß hat ein Treffen zwischen den Herren Seebaß und Gieseke vom Niedersächsischen Schachverband einerseits (vgL dazu meinen damaligen Situationsbericht) und mir andererseits in Nienhurg stattgefunden, bei dem ein Arbeitspapier mit ungeklärten bzw. strittigen Fragen aufgestellt worden ist. Diese Punkte sind auf dem Wege des Schriftverkehrs und schließlich auf der letzten Sitzung des erweiterten Vorstandes unter Anwesenheit von Herrn Seebaß zur - wie wir meinen - beiderseitigen Zufriedenheit geklärt worden. Da sich eine Alternative zur Eingliederung in den Ndrs. Schachverband nicht stellte, ging es vornehmlich darum, die Bedingungen weitgehend selbst zu bestimmen. Ein wesentlicher Punkt unserer Bedenken, bei dem der Ndrs. Schachverband uns mit einem Stufenplan entgegenkommen wollte, war die erhöhte Beitragspflicht. Diese Bedenken entfallen nun, nachdem der Beitrag von DM 16 auf DM 10 reduziert wird. Da in den DM 10 die ohnehin fälligen DM 5,60 für den Deutschen Schachbund enthalten sind, verbleibt dem Ndrs. Schachverband ein Jahresbeitrag von DM 4,60 pro Senior, was als akzeptabeler Betrag angesehen werden muß, man bedenke die Ausgaben für den Verwaltungsaufwand, die Publikationsorgane, Organsisation und Ausstellung der Spielerpässe u. v. a. m. Einen ausführlichen Lagebericht hat Herr von Dehn in seinem Artikel "Gedanken zur Finanzlage des OOSV" (Schachnotizen Februar 1978) vorgelegt.
Obwohl erfahrungsgemäß der Punkt Beitragserhöhung zeitraubende Diskussionen mit sich bringt, hoffe ich, daß wir über den Punkt Erhöhung des Beitrages für den OOSV schnell entscheiden können. Herr von Dehn hat mit einer dünnen Finanzdecke ein Maximum an Schachaktivitäten gefördert. Eine Ausweitung, wie wir sie beabsichtigen, (z.B. in der Jugendarbeit) erfordert weitere Mittel. Die Erhöhung, wie sie schon auf dem letzten Kongreß angekündigt wurde (vgl. Pkt. 2b Protokoll vom 8.4.77) von DM 2,90 auf DM 3J50 bedeutet pro Monat den Betrag von ganzen 5 Pfennig.

Zurück zur Eingliederung des OOSV. Unser Verband wird als Bezirk V im Ndrs. Sehachverband eine weitgehende Autonomie zugestanden, so daß wir unsere Unterorganisationen selbständig regeln können.
Als unverzichtbare Rechte gelten, daß der Bezirk V durch den 1. Vorsitzenden im erweiterten Vorstand des Ndrs. Schachverbandes vertreten ist und daß der Einzelmeister unseres Bezirke direkt für die Landesmeisterschaften qualifiziert ist. Die Meisterschaften, die im Schweizer-System mit 16 Teilnehmern geplant sind, finden nicht in der Osterwoche statt, so daß wir unser Turnier und den Osterkongreß weiterhin in gewohnter Form und zu gewohntem Termin durchführen können. Über die Abgrenzung zum Landesschachbund Bremen besteht folgender Diskussionsstand, den Herr Seebaß dem Vorstand des Ndrs. Schachverbandes vorlegen wird: Alle Vereine im Regierungsbezirk Weser - Ems gehören - über den Bezirk V- dem Ndrs. Sehaehverband an und sind dort beitragspflichtig. Vereine, die bisher nicht am Spielbetrieb des OOSV teilgenommen haben, können sich, sofern sie beim Landesschachbund Bremen an Turnieren teilnahmen, weiterhin nach Bremen (aber nur spieltechnisch) orientieren. Neugründungen im Regierungsbezirk Weser - Ems haben, sofern nicht die ausdrückliche Genehmigung des Bezirks V vorliegt, ihre Turniere bei Bezirk V durchzuführen.

An unseren Beitritt zum Ndrs. Schachverband ist eine unverzichtbare Option gebunden (vgl. Antrag). Um nicht später von anderen Bezirken auf einer Generalversammlung majorisiert werden zu können, ist in einer Klausel vereinbart, daß der territoriale Bestand des Bezirks V, der identisch ist mit dem des derzeitigen OOSV, nicht gegen den Willen der Mehrheit seiner Mitglieder verändert werden kann.
Bei der Namensgebung ist es in den anderen Bezirken üblich - auch beim Osnabrücker Verband, der zum 1.1.1979 als Bezirk VI dem Ndrs. Schachverband beitritt -, nur römische Ziffern als Zusatz su führen. Die Mitglieder des Vorstandes waren sich einig, den Titel Odenburg-Ostfriesland weiter zu verwenden. Die Bezeichnung Verband ist problematisch, wenn die größere Organisationseinheit als Bezirk bezeichnet wird. Unterschiedliche Meinung bestand darüber, ob die Bezeichnung Oldenburg-Ostfriesland der Benennung Bezirk V vor- oder nachgestellt werden sollte.
Neben den hier nur kurz skizzierten Fragen stehen auf dem Kongreß verschiedene Anträge zur Turnierordung und Organisation des Schachlebens unseres Verbandes in allgemeiner Form an. Ich hoffe, daß der Wichtigkeit der Entschlüsse entsprechend der Kongreß eine hohe Beteiligung findet. Abschließend gilt mein Dank dem Ausrichter dieser Meisterschaften, deni Verein Union Oldenburg.
Allen Turnierteilnehmern wünsche ich spannende Kämpfe und viel Erfolg.

Vechta, im Februar  1978     Benno Dräger
                                    Verbandsvorsitzender

 

Kongress 1980


Benno Dräger: Rückblick zum SBOO-Kongreß 1980

Die Gesamtentwicklung des zurückliegenden Jahres soll hier nur an einigen Kulminations- und Brennpunkten schlaglichtartig aufgezeigt werden; zu umfangreichen Darlegungen sollte der Kongreß ausreichend Gelegenheit bieten.

1. Wenn vielleicht nicht am augenfälligsten, doch sicherlich am arbeitsintensivsten waren die langwierigen Beratungen und die schließlich erfolgte Verabschiedung der lange überfälligen Satzung unseres Bezirkes. Ich glaube im Namen aller Beteiligten sprechen zu dürfen, wenn ich sage, daß wir erleichtert sind, diese mühselige und notwendige Arbeit abgeschlossen zu haben, so daß wir uns jetzt anderen Projekten zuwenden können. Ein besonderer Dank gilt dem Ausschuß, der durch seine Vorarbeiten eine wesentliche Basis für diesen Abschluß geleistet hat.

2. Ein nicht minder gravierender Aspekt ist in diesem Zusammenhang vorangetrieben und zur Lösung geführt worden, nämlich die exakte territoriale Beschreibung und Abgrenzung der Unterbezirke, ein Themenkomplex, der uns auch schon geraume Zeit beanspruchte und geeignet war, schwerwiegende Konfliktsituationen heraufzubeschwören, wenn es immer wieder galt, Sonderinteressen von Vereinen und Unterbezirken mit den Gesarntinteressen des Bezirkes abzuwägen. Ich glaube, daß wir eine Lösung gefunden haben, die den föderativen Charakter unserer Bezirksstruktur fortschreibt (Vereine als Basis - Unterbezirke als Mittelinstanzen - Bezirk als Rahmen) und gleichzeitig für die Unterbezirke Größenordnungen geschaffen hat, die zu einem attraktiven Schachleben auf Unterbezirksebene führen können.

3. Eine nicht zu unterschätzende Neuerung ist durch die Entscheidung erreicht worden, neben dem Kongreß, der im Herbst im Zusammenhang mit den Einzelmeisterschaften steht, regelmäßig im Frühjahr einen Kongreß durchzuführen. Hierdurch sollte es möglich werden, an einem zweiten Termin im Jahr möglichst ohne Zeitdruck zur Aussprache zu gelangen, wozu auf den Herbstkongressen aufgrund der Überladung mit offiziellen Belangen wie Protokollen, Wahlen usw. wenig Raum bleibt.

4. Im Spielbetrieb haben wir in der bevorstehenden Saison aufgrund einer sehr breiten Basis von Mannschaften in der Kreisklasse eine Erweiterung des Mittelbaus geschaffen, indem die Bezirksklasse jetzt zweizügig spielt. Wir hoffen durch diese Umstellung, die auf dem Herbstkongreß in Leer beschlossen wurde, eine größere Fluktuation durch Auf- und Abstiegserweiterung und damit fördernden Anreiz geschaffen zu haben.

5. Die Zugehörigkeit zum Niedersächsischen Schachverband hat sich, von spieltechnischer Seite gesehen, als durchweg attraktiv und leistungsfördernd herausgestellt. Die Zusammenarbeit auf der organisatorischen Ebene kann in allen Gremien als sachlich und partnerschaftlich zugleich beschrieben werden.

6. Als Anlaß für Unstimmigkeiten innerhalb unseres Bezirkes haben sich Bereiche entwickelt, die mit der termingerechten Meldung durch die Vereine und mit kassenrechtlichen Fragen zu tun haben. Nicht zuletzt unzureichende Bestimmungen haben diesen Prozeß gefördert. Hier muß Abhilfe geschaffen werden. Eine Gefahr sehe ich aber andererseits in der Tendenz, die sich hier und im Gesamtbereich der Organisation anzudeuten scheint, nämlich alles bis ins letzte Unterdetail in Paragraphen, Ordnungen und Unterordnungen festlegen zu wollen. Hierbei wird meiner Ansicht nach übersehen, daß sich auch bei aller Sorgfalt Lücken und konträre Interpretationen ergeben. Es gilt der Gefahr zu steuern, daß im Wust der Überorganisation, die Selbstzweckcharakter annehmen kann, das Wesentliche verloren gehen kann, das Interesse am Spiel selbst. Bei einem fest umrissenen Katalog von überschaubaren Vereinbarungen müßte es möglich sein, auch in Konfliktsituationen durch Gespräche zu unbürokratischen Lösungen zu kommen. Zu der dafür erforderlichen Konsensbereitschaft und -fähigkeit sind wir alle aufgerufen.

Ich freue mich darauf - und glaube im Namen aller Vorstandsmitglieder sprechen zu können -, auf dem Kongreß mit den Delegierten aus den Vereinen die Rückkoppelung zur Basis wieder aufnehmen zu können. Ich bitte darum, sich in den Vereinen über die Anträge abzustimmen und vor allen im Zusammenhang mit dem Tagesordnungspunkt 8 Vorabsprachen zu treffen, damit wir die Ausrichtungen von Meisterschaften und Kongressen am 26. Oktober auch vergeben können.

 

Bericht zum Kongreß 1997


Hermann Züchner: Bericht für den SBOO-Kongreß 1997


Bei dem letzten Kongreß, der am 5. Mai in Neuenburg stattfand, wurde der Vorstand wiedergewählt, die Ämter des Pressewartes und des Frauenwartes blieben weiterhin unbesetzt. Leider hat der schwere Unfall, den unser Lehrwart Dr. Lange erlitt, eine Reihe von Planungen gerade in seinem Bereich unmöglich gemacht. Sie dürfen davon ausgehen, daß wir der Lehrarbeit in der kommenden Saison eine besondere Aufmerksamkeit widmen werden.

1. Überbezirkliche Aufgaben des Vorsitzenden
Da ich direkt keine Einzelaufgabe im Vorstand habe, möchte ich zunächst einen kurzen Überblick über die Felder geben, in denen ich als Bezirksvorsitzender tätig werden konnte:

a) Mitarbeit im NSV
Als Vorsitzender gehöre ich zum Vorstand des Niedersächsischen Schachverbandes und habe hier mich dort zusammen mit dem Lehrwart L. Karwatt mit der Ausbildungsarbeit des NSV beschäftigt, mein Schwerpunkt lag in der Beteiligung an der Ausbildung der Übungsleiter "Breitensport". So habe ich den Lehrplan gemeinsam mit Mitgliedern unseres Vorstandes für diese Arbeit erstellt und leitete mehrere Wochenenden an der Sportschule Westerstede.

b) Vorstandsarbeit im Fachverband
Die Mitgliederversammlung im Fachverband Schach fand ordnungsgemäß statt. Wir praktizieren eine Regelung, für den Bezirkssportbund Bezirkssieger zu ermitteln, die dann bezuschußt werden konnten. Hinzukam eine finanzielle Zuwendung vom Bezirkssportbund über den Fachverband an uns und die gemeinsame Schnellschachveranstaltung mit dem Schachbezirk VI. Außerdem nahm ich an zwei Veranstaltungen des Bezirkssportbundes teil.

II. Die Leitung des Schachbezirkes
Als Vorsitzender habe ich die Sitzungen des Vorstandes geleitet und versucht, die Arbeiten in den einzelnen Ressorts zu koordinieren und Spannungen zwischen einzelnen Vorstandsmitgliedern so weit wie möglich zu entschärfen. Ich bin in dieser Sache gescheitert und werde zu Beginn von TOP 7 unserer Tagesordnung zurücktreten. Hintergrund ist, wie bereits in dem Einladungsschreiben mitgeteilt, eine Kontroverse zwischen Ulrich Meyer und mir. Dazu möchte ich doch einige Ausführungen machen:
Ulrich Meyer stellte und stellt an alle Mitglieder des Vorstandes sehr hohe Anforderungen. Er hat die auch an sich als Kassenwart selbst gestellt und ihnen voll entsprochen: Wir haben eine hervorragend geführte Kassenverwaltung. Aber es erschwerte die Zusammenarbeit im Vorstand außerordentlich, wenn wir fast in jeder Vorstandssitzung zunächst die von Ulrich Meyer erhobenen Vorwürfe gegen Vorstandskollegen abarbeiten mußten und z. B. jede Entscheidung über mögliche Ausbildungsmaßnahmen stundenlang nach Grundsatzgesichtspunkten erörtern mußten.
Als ich nach dem von Ulrich Meyer durch eine Rücktrittsdrohung erzwungenen Ausscheiden von Uwe Ströcker keinen Kandidaten für dieses Amt fand, habe ich gegenüber Ulrich Meyer mein Bedauern erklärt, damals seinen Rücktritt nicht angenommen zu haben. So kam es nach einer heftigen Auseinandersetzung dazu, daß ich ihn vor die Wahl gestellt habe, sein Vorstandsamt niederzulegen oder für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren.
Für den Fall seines Rücktrittes hätte ich keine Schwierigkeiten gesehen, die freiwerdenden Ämter im Vorstand einschließlich des Amtes des Vorsitzenden neu zu besetzen und selber einen Posten im Rahmen des Vorstandes anzunehmen.
Wenn nun Ulrich Meyer zum Vorsitzenden gewählt wird, bin ich zur Mitarbeit im Vorstand bereit, schließlich habe ich mich im letzten Jahr für zwei Jahre wählen lassen.

 

Bericht zum Kongreß 2004


Wolfgang Berger: Bericht für den Kongreß 2004


Ich bedaure, dass ich in meinem letzten Bericht als 1. Vorsitzender des SBOO einen Bericht abgeben muß, der nicht in allen Bereichen positiv zu bewerten ist. Auf Grund meines Gesundheitszustandes war es mir in den letzten Jahren nicht immer möglich, Angelegenheiten so anzugehen, wie es manchmal erforderlich gewesen wäre, da ich an drei Tagen in der Woche durch eine erforderliche Dialyse praktisch ausfiel. Daher auch mein Entschluss, nicht wieder für eine Funktion im Vorstand zu kandidieren
In einigen Bereichen mußte ich mich häufiger einschalten, als es mir lieb war und aus gesundheitlichen Gründen auch nicht immer so konnte, wie ich es gerne gewollt hätte.

So entstanden einige unliebsame Situationen, in die der Vorstand zu gegebener Zeit hätte einschreiten können bzw. müssen, da einige Vorstandsmitglieder ihre Aufgaben nicht so wahrgenommen haben, wie es erforderlich gewesen wäre. Wenn häufiger auf entstehende Schwierigkeiten hingewiesen worden wäre, hätten einige Probleme sicher behoben werden können.
Ich denke dabei vorrangig an unsere Homepage, die in der vorliegenden Form kein gutes Aushängeschild ist und an die Schwierigkeiten bei der DWZ-Auswertung von Turnieren / Wettkämpfen und die Pflege unserer Ordnungen und Vereinslisten, die seit langem nicht mehr auf der Homepage aktualisiert wurden
- im Zeitraum des Rechenschaftsberichtes habe ich an mehreren Vorstandssitzungen des NSV, und SBOO und am Kongreß des NSV teilgenommen
- die Mitgliederentwicklung in unserem Bezirk ist gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. In 33 Vereinen gehören dem Bezirk z. Zt. 285 Jugendliche und 678 Erwachsene, insgesamt also 963 Mitglieder an gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Reduzierung von einem Mitglied. Bei den Jugendlichen erfolgte eine Steigerung von 7 Schachfreunden, während bei den Erwachsenen acht Mitglieder weniger gemeldet wurden
-  der SK Union Oldenburg gehört mit 108 Mitgliedern zu einem der stärksten Vereine im Bereich des Deutschen Schachbundes auf Platz 39 der Spielbetrieb im Bezirk ist leider sehr unterschiedlich zu bewerten. Bei den Mannschaftsmeisterschaften nehmen je 2 Mannschaften an den Wettkämpfen in der Oberliga und Verbandsliga teil
- auf Grund bekannter Probleme in der Spielzeit 2002 / 03 in der Bezirksliga und Bezirksklasse Nord-West mußten für die Saison 2003 / 04 Sonderregelungen getroffen werden, auf die ich hier nicht noch einmal näher eingehen will ich hoffe, dass auf Grund der vorgenommenen Änderungen der Turnierordnung solche Probleme in Zukunft nicht mehr auftreten werden
- die Entscheidungen, die der geschäftsführende Vorstand getroffen hat, haben sicher nicht allen Vereinen gefallen. Sie waren aber erforderlich, um einen vernünftigen Spielbetrieb durchführen zu können, nachdem in den Bezirksklassen die Mannschaftskämpfe abgeschlossen sind und die Auf- bzw. Absteiger feststehen, hoffe ich, dass es zu solchen Entscheidungen in Zukunft nicht mehr kommen wird
- enttäuschend ist für mich der Spielbetrieb. So kann es doch nicht angehen, das 2003 von etwa 1000 Mitgliedern im Bezirk nur 16 an einer Bezirks-Blitz-Einzelmeisterschaft und nur vier Mannschaften an der Blitz- Mannschafts meisterschaft teilnehmen; an der Schnell-Schachmeisterschaft waren es nur 12 Schachfreunde, das gilt auch für die Bezirks-Einzelmeisterschaft, die auch im abgelaufenem Berichtsjahr wieder nicht eigenständig ausgerichtet werden konnte. Dafür sprang erneut der SK Union Oldenburg ein, der sie mit der Stadtmeisterschaft kombiniert hat
- so wie es aus meiner Sicht aussieht, entwickelt sich durch die Aktivitäten des SK Union Oldenburg in diesem Bereich ein schachliches Leben, über das wir uns nur freuen können. So wurde in der Zeit 16. - 29. 11. 2003 in Bad Zwischenahn die 13. Weltmeisterschaft der Senioren mit 272 Teilnehmern ausgerichtet In der Zeit vom 30. 01. - 02. 02. 2004 fand am gleichen Ort das 5. Turnier um den Nord-West-Cup mit 134 Teilnehmern statt
- auch im Jugendbereich sind einige Turniere mit erfreulich hohen Teilnehmerzahlen durchgeführt worden
-   um Terminüberschneidungen zu vermeiden, bitte ich nochmals, den Turnierkalender stärker in Anspruch zu nehmen

Zum Abschluß meines Berichtes möchte ich kurz die Zeit meiner Funktion als 1. Vorsitzender des SBOO zusammenfassen.
- als der 1. Vorsitzende Hermann Züchner mich im Frühjahr 1997 fragte, ob ich bereit sei den Vorsitz zu übernehmen, da er auf dem Kongreß in Wildeshausen zurücktreten werde habe ich mich nach Schilderung seiner Beweggründe, auf die ich hier nicht noch einmal näher eingehen möchte, unter der Voraussetzung bereiterklärt, dass das Vorstandsmitglied, durch das eine vernünftige Vorstandsarbeit sehr stark behindert wurde, dem Vorstand nicht mehr angehört, da auch ich nicht bereit bin, mit ihm zusammen zu arbeiten. Herr Z. versuchte vergeblich, ihn dazu zu überreden, so kam es auf dem Kongreß zu der Situation, das der 1. Vorsitzende und einige andere Vorstandsmitglieder mit ihm zurück traten, da zu erwarten war, das dieses Vorstandsmitglied zum neuen Vorsitzenden gewählt wird.
- Der Kongreß wurde darauf hin für eine Vorstandssitzung unterbrochen, auf der die Situation wohl ausführlich besprochen wurde. Nach etwa 1/2 Stunde wurde der Kongreß durch den 2. Vorsitzenden D. Gauger mit dem Hinweis wieder eröffnet, dass das betr. Vorstandsmitglied mit sofortiger Wirkung zurück tritt.
- bei den anschließenden Wahlen wurde ich dann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die Vorstandsmitglieder, die vorher ihren Rücktritt erklärt hatten, waren nach meiner Wahl bereit, ihre Vorstandsämter weiter auszufüllen
- in den folgenden Jahren war die Vorstandsarbeit wieder als gut zu bezeichnen. Die Vorstandsarbeit verlief wieder in einer harmonischen und sachlichen Atmosphäre ohne persönliche Angriffe , falls andere Meinungen diskutiert werden mußten
- in den folgenden Jahren hat der Vorstand die Satzung mit einigen, z. T. gravierenden Änderungen überarbeitet und dann durch den Kongreß beschlossen. So wurde z. B. ein geschäftsführender Vorstand gebildet, die Kongresse sind ohne Teilnehmerbegrenzung beschlußfähig, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters und die Protokolle werden nach der Veröffentlichung schneller genehmigt, falls keine Einwände erhoben werden.
- Außerdem wurde ein Geschäftsverteilungsplan, eine Schiedsordnung und eine Ordnung für die Kassenprüfung erstellt. Auch die Beitrags- und Finanzordnung wurde grundlegend überarbeitet. Nur die Turnierordnung und Jugendordnung, die kurz vorher überarbeitet wurden, blieben in der bisherigen Fassung bestehen
- vor 3 Jahren wurde von Dr. Olaf Spittel eine Homepage erarbeitet, die von vielen Schachfreunden als sehr gut bezeichnet wurde, seit einem Jahr aber leider nicht mehr gepflegt wird
- während meiner Zeit als 1. Vorsitzender hat es aus unterschiedlichen Gründen verschiedene Veränderungen im Vorstand gegeben. die größten Veränderungen hat es im Bereich des DWZ-Wertungsreferenten gegeben. Nach dem Rücktritt von Dr. Michael Wadle hat Dr. Karlheinz Jürgens die Funktion übernommen und eine Vielzahl von Fehlern bereinigt. Auch er mußte die Aufgabe aus Gründen abgeben, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Auch mit seinem Nachfolger Heinz Krämer können die Probleme leider nicht als erledigt angesehen werden
- auch die Funktion des Lehrwartes ging von Dr. Hellmuth Lange über vakant an Hermann Züchner, nachdem die Funktion des Jugendwartes an Maximilian Dietrich übergegangen ist
- nachdem Günther Carli die Funktion als Staffelleiter abgegeben hat, übernahm Rainer Hellmann diese Aufgabe nach einer kurzen Vakanz
- durch die neue Satzung, in der die Funktionen des 2. Vorsitzenden und Schriftführers miteinander verbunden wurden, schied Dieter Gauger als 2. Vorsitzender aus. Diese Aufgabe übernahm neben der Aufgabe des Schriftführers Heinz-Dieter Bürger. Sein Nachfolger wurde Michael Coners
- zum Schluß möchte ich mich noch einmal bei allen Vorstandskollegen und sonstigen Schachfreunden recht herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken
- dem neu zu wählenden Vorstand wünsche ich eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle des Bezirkes und immer eine glückliche Hand bei allen zu treffenden Entscheidungen.

W. B e r g e r    1. Vorsitzender 

Persönlichkeiten

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Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
Zugriffe: 5142
Persönlichkeiten

 

Immer wieder tauchen in den Archivunterlagen bestimmte Namen auf, die sich in besonderer Weise für den Schachsport eingesetzt haben. Ohne Professor Pfannenstiel, Dr. Wolffram , Dr. Wielandt, Studienrat Petzoldt, Max Nürnberger, Heinz Seegebrecht und Heino Detken, um nur einige zu nennen, könnten wir vielleicht garnicht unser Jubiläum feiern.

Besonders viele Nachrichten und Briefe gibt es in den Unterlagen von Professor Pfannenstiel, dem Gründungsvorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden des OOSV, der als Musikpädagoge an einem Oldenburger Gymnasium arbeitete, zusätzlich war er für viele Gymnasiasten der Schachtrainer, er hatte zu ihnen ein besonders Verhältnis. Dafür als Beispiel die Vorbereitung der Jugendturniere Ostern 1958 in Oldenburg: Zur Vorbereitung wendet er sich schriftlich an zwei Schüler, ein Brief geht an  Manfred Herrmann, der an der Hindenburg Schule einige Punkte erledigen sollte. Der Brief endet: Herzlich grüßt Euch Hindenburgler Euer Schachhäuptling. Der zweite Brief geht an Heino Rottmann für die Anton-Günther-Schule, hier heißt die Grußzeile am Schluß: Herzlicher Gruß und Dank, geschätzter Winnetou! Dein (Pf.)
In einer Statistik über diese Jugendturniere hält Professor Pfannenstiel fest, daß dort 50 Jugendliche teilgenommen haben: 31 aus Oldenburg, 11 aus Wilhelmshaven, 3 aus Ohrwege, 2 Nordenham und je 1 aus Westerstede, Blexen und Stollhausen. Er teilt mit, daß darunter 40 Oberschüler, 3 Mittelschüler, 2 Volksschüler, 3 Lehrlinge, 1 Geselle und 1 Jungarbeiter waren.

Unser nebenstehendes Foto zeigt zwei weitere wichtige Persönlichkeiten, links Dr. Wilhelm Wielandt und neben ihm Dr. Walter Wolffram. Wilhelm Wielandt wurde zum Ehrenmitglied des OOSV ernannt, ohne daß er nach dem Krieg noch einmal Vorstandsmitglied im OOSV wurde. Er hatte 1925 den Vorläufer des Schachverbandes Weser-Ems gegründet. Als Besitzer eines Torfkokswerkes konnte er zu Besprechungen OOSV-Vorstandsmitglieder in seinem PKW mitnehmen und half immer wieder bei finanziellen Engpässen dem Verband mit Geldspenden.
Dr. Wolffram war Arzt in Wilhelmshaven, 1933 wurde er Vorsitzender des Schachkreises Wilhelmshaven, nach dem Krieg dann 1946 Vorsitzender des  WSC und wenig später Leiter des wiedergegründeten Schachbezirks Wilhelmshaven. 1958 wurde er Nachfolger von Professor Pfannenstiel und blieb es bis 1968.

Hier ein weiteres Foto aus den Unterlagen: Es zeigt anläßlich einer Siegerehrung einige der wichtigsten Personen des OOSV. In der Mitte mit der Tabelle in der Hand sehen wir Dr. Walter Wolffram, links neben ihm steht der Jugendwart Professor Pfannenstiel, links am Rande des Bildes findet sich der Turnierleiter Anton Eilers. Auf der rechten Seite von Dr. Wolffram folgt Heinz Seegebrecht, ebenfalls aus dem WSC, der 1968 OOSV- Vorsitzender wurde, daneben finden sich als erfolgreiche Turnierteilnehmer Dieter Bünger und Manfred Herrmann, die bis heute bekannte Schachspieler im Bezirk sind.
Eine kleine Anmerkung: Es fällt auf den Bildern auf, wie gepflegte Erscheinung und Kleidung für Schachspieler damals noch selbstverständlich waren.
(Leider konnte ich in den Unterlagen nicht ermitteln, in welchem Jahr das Foto entstanden ist. Aber ich denke, daß diese CD Neuauflagen erleben kann, es gibt gewiß noch Schach- freunde, die diese Frage beantworten können.)

Ein drittes Foto zeigt Heino Detken aus dem Schachverein "Weißer Turm" Rastede, der 1971 OOSV-Vorsitzender wurde. Er überreicht dem Oldenburger Harm Cording, einem Schüler von Professor Pfannenstiel, einen Siegerpokal.  Er gab den Vorsitz des OOSV 1977 ab, auch er starb früh, schon 1985 im Alter mit 55 Jahren.
Das besondere Verdienst von Heino Detken war, daß er den OOSV aus einer tiefen Krise herausführte, die durch den frühen Tod von Heinz Seegebrecht im Jahre 1971 verschärft worden war.
Von Herbst 1971 ging es nach dem Tiefpunkt 1969/70 wieder aufwärts.

Im Hintergrund sieht man am linken Bildrand Horst von Minden, der 1967 Turnierwart des OOSV wurde und später längere Zeit Unterbezirksvorsitzender war.

(Auch hier vermag ich nicht zu ermitteln, wann das Foto entstand.)

Nicht vergessen werden soll der entscheidende Mann im Schachbezirk Ostfriesland, der verstorbene Studienrat Petzoldt aus Emden:

 



Jahrelang war Studienrat Pet- zoldt aus EmdenVorsitzender des Bezirks Ostfriesland.


Ganz selbstverständlich wurden die Nachrichten brieflich weiter
gegeben, hier schreibt Studienrat Petzoldt 1960 an Dr. Wolffram u. a. über eine Partie; die sein Sohn Dieter während der Jugend- meisterschaft spielte.   

Hier die Wiedergabe der Zeilen aus dem Brief:
Was ich ahnte: der Bremer war stärker! Ich glaube  Dieter hatte zuviel Lampenfieber und spielte nicht unbefangen genug. Den geschlossenen Sizilianer hatte der Bremer am Abend vorher bei Ditt studiert und mit dem stärksten Zug Tb8 entgegnet. Ansonsten spielte Dieter zu unentschlossen und zuviel hin u. her. Das nächste Mal besser!

Es ist schon erstaunlich, wie viele handschriftliche Briefe zwischen den Vorstandsmitgliederm hin- und hergingen, erst langsam setzen sich die Schreibmaschine und die Wachsmatritzen durch!

Aber die 50-jährige Verbandsgeschichte zeigt nicht nur ehrendes Gedenken an verstorbene Schachfreunde. Nicht vergessen werden soll hier Wolfgang Berger werden, der die ganzen Jahre des OOSV miterlebt und mitgestaltet hat. Sie finden an anderer Stelle ein Gespräch, daß ich mit ihm führen konnte. Unser Gruß gilt auch Benno Dräger, der wichtige Entscheidungen in der Verbands- und Bezirksgeschichte auf den Weg gebracht und durchgesetzt hat.

 

Außerdem ist klar, daß den genannten Schachfreunden gleichzeitig auch andere zur Seite standen, die ihre Arbeit erst möglich machten. Aber manche treue Mitarbeiter können hier nicht genannt werden, weil sie doch mehr in der Stille gearbeitet, ohne daß das sich gleich in den Akten niederschlug.

Dankbar schauen auch einige Vereine auf Schachfreunde, die auf der Vereinsebene z. B. die Jugendarbeit in besonderer Weise gefördert haben, ihre Namen finden sich auf einer Seite zum Thema "Jugendarbeit".


Ehrungen

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Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
Zugriffe: 6030
Ralf Heyen: Ehrungen

 

In eine solchen Textsammlung gehört eine Ehrentafel, leider versäumen manche Vereine, ihre Mitglieder für eine Ehrung anzumelden.

Goldene Verbandsnadeln des NSV
für 40jährige Mitgliedschaft
 

Ehrungen
für OOSV/SBOO - Mitglieder

Schmahl Paul Wilhelmshaven            02.1977

Schmahl Walter Wilhelmshaven         02.1977

Eilers Anton Wilhelmshaven              02.1977

Westphal Arthur Brake                     03.1981

Casper Bruno Löningen                     06.1983

Thole, Bernd Lohne                           07.1986

Averdung, Hermann Papenburg         04.1987

Bemboom, Paul Papenburg               04.1987

Linke, Edgar Rodenkirchen               10.1987

Alves Heinz Wittmund                        01.1988

Bartkowski Walter Lohne                   04.1988

Herrmann, Hermann Jever                  03.1989?

Schmeiss, Walter Löningen                 11.1989

Weller, Friedhelm Oldenburg              02.1991

Berger, Wolfgang Wilhelmshaven         12.1991

Harms, Ewald Wilhelmshaven              12.1991

Manger, Hans Wilhelmshaven               12.1991

Schnabel, Benno Neuenburg                 12.1991

Thien, Willi Wilhelmshaven                    12.1991

Rohbeck, Franz Wilhelmshaven              12.1991

Behrens, Claus Rastede                          02.1998

Kebbedies, Helmut Rastede                    02.1998

Bünger, Dieter Vechta                           12.1998

Jakobi, Karl Vechta                               12.1998

Tumbrägel, Hinrich Vechta                     12.1998

Wittich, Uwe Brake                                01.2000

Guschmann, Karl-Heinz Brake                01.2000

Kauer, Franz Rastede                             12.2003


Ehrenvorsitzender  des OOSV/SBOO:
Professor Ekkehard Pfannenstiel, Oldenburg 29.03.1959
* 1896           + 1986

Ehrenmitglied  des OOSV:
Dr. Wilhelm Wielandt, Elisabethfehn
* 1869            + 1964


Ehrenmitglied im NSV
:
Berger , Wolfgang , Whaven             2004

 

Goldene Ehrennadeln des NSV :
Züchner, Hermann  Emden    17.09.2005

 

Silberne Ehrennadeln des NSV :

Janssen, Herbert ,  Norden    21.03.1982

Dräger, Benno,     Lohne        14.02.1982

Berger, Wolfgang Whaven     17.05.1988

Züchner, Hermann Emden      16.09.1998

Bertram, Karsten, Whaven      17.09. 2005

 

Plaketten für langjährige Mitgliedschaft

Feldmann, Werner   Oldenburg    70 Jahre  16.10.1998

Biegler, Leo Oldenburg                 50 Jahre 16.10.1998

Weller, Friedhelm Oldenburg         50 Jahre 16.10.1998

Berger, Wolfgang Wilhelmshaven   50 Jahre 15.01.2002

Manger, Hans Wilhelmshaven         50 Jahre 15.01.2002

 

Weitere Ehrungen

Berger ,Wolfgang  Whaven erhielt weitere Ehrungen vom

DSB, vom Niedersächsischen Sportbund, der Bundeswehr und von

der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e. V.

 

Berichte für den Jubiläumskongreß

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Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
Zugriffe: 6684
Berichte für den Jubiläumskongreß

 

Auch in diesem Jahr gibt es zur Vorbereitung des Kongresses Berichte der Vorstandsmitglieder. Wir bringen sie auch hier, weil sie eine gute Momentaufnahme der Arbeit des Bezirkes sind.  Klicken Sie auf die Überschriften der verschiedenen  Berichte:

 

Ralf Heyen: Bericht des Vorsitzenden

Klaus Schumacher: Bericht des Turnierleiters

Jens Kahlenberg: Bericht des Wertungsreferenten

Hermann Züchner: Bericht des 2. Vorsitzenden

Rene Martens: Bericht des Kassenwartes

Maximilian Dietrich: Bericht des Jugendwartes

 

Bericht des Vorsitzenden                                                                                                                                                             

Bericht zum Kongreß 2006


Rückblick:
Nachdem ich 2004 auf den Kongress in Oldenburg, etwas überraschend, in den Vorstand des Bezirkes gewählt worden bin, denn eigentlich war ich als Jugendwart (haupsächlich) wegen der Kaderordnung anwessend, die auf der Tagesordnung stand, habe ich einmal überlegt, was ich von dem Bezirk und seinen Mitgliedsvereinen eigentlich weiss.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich über Strukturen in Mannschaftswettbewerben, im Jugendbereich und in der Lehrarbeit im Bezirk einiges wusste und auch einige der Ordnungen kannte (aber nicht alle). Aber meine Kenntnisse über die Vereine und ihre Bedürfnisse oder Probleme gaben mir noch recht wenige Einblicke. Ich habe daher auf der erweiterten Vorstandsitzung 2005 in Rastede angekündigt, dase ich nach und nach die Vereine besuchen werde, um diese kennenzulernen und mir einen Überblick über ihre Strukturen zu verschaffen.

Nachdem ich im Juni letzten Jahres den Bezirksvorsitz von Hermann Züchner übernommen habe, setzte ich dann dieses Vorhaben in die Tat um.
Bisher habe ich die Vereine Bad Zwischenahn, Schortens, Vechta, Werlte, Rastede und Quackenbrück besucht und habe an den Jahreshauptversammlungen in Emden und Esens teilgenommen. (Bis dieser Bericht auf der CD veröffentlicht wird, werden es mit Sicherheit noch einige Besuche mehr geworden sein).
Neben den Vorstandsitzungen, an denen ich seit meiner Wahl als 2. Vorsitzender teilnahm und die ich anschließend als 1. Vorsitzender geleitet habe, vertrat ich die Interessen des Bezirkes auf einer Vorstandssitzung des NSV und nahm an zwei Kongressen des NSV teil.

Zur Zeit:
Die Mannschaftskämpfe laufen wie fast jedes Jahr, ohne große Probleme. Die Lehrarbeit funktioniert auch sehr gut, allerdings wird sie noch teilweise zögerlich von den Vereinen angenommen. Die Rücklagen des Bezirkes sind kritisch gering, aber auch hier ist Besserung in Sicht. Im Bereich der Jugendarbeit zeigt sich, dass wir langsam den Anschluß an die anderen Bezirke in Niedersachsen im Bereich der Spitzenspieler verlieren. Notwendig erscheinen mir aber auch in der Breitenarbeit weitere Bemühungen, ich sehe ich da noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Ziele:
Ich denke, dass der Bezirk im Bereich der Jugend- und Lehrarbeit seinen Schwerpunkt für die nächsten Jahre legen sollte. Zum Beispiel ist der Regierungsbezirk Wesser-Ems im Schulschach führend in Niedersachsen. Jugendliche Schachspieler gibt es genügend im Bezirk, aber viele finden nicht den Weg in die Vereine. In einigen Vereinen wird hervorragende Jugendarbeit geleistet, in anderen wiederum überhaupt nicht. Hier tritt das Problem auf, dass es in den Vereinen Schachfreunde gibt, die es machen könnten, sich es aber nicht zutrauen. Hier denke ich, dass es wichtig ist, die Lehrarbeit weiter voranzutreiben und die Schachfreunden auf die Angebote des Bezirkes durch bessere Information aufmerksam zu machen.

Rhauderfehn, im Februar 2006                                                                                                                                            Ralf Heyen, 1. Vorsitzender des SBOO

 

Bericht des Turnierleiters


Bericht zum Kongreß 2006


Seit 2004 bekleide ich das Amt des SBOO-Turnierleiters.
Was geschah bisher?

1. Mannschaftsmeisterschaften: Sind ein Selbstgänger. Läuft erfolgreich wie eh und je.
2. Dähnepokal: Läuft ebenfalls unproblematisch.
3. Einzel- und Mannschaftsblitz: Dito. Allerdings nehmen nicht alle Qualifizierten (sowohl Einzel als auch Mannschaft) ihr Teilnahmerecht bei der NSV-Blitzmeisterschaft wahr. Hier habe ich das Gefühl, dass der Turnierleiter diese Leute zu den NSV-Turnieren persönlich hinkarren muss. Ansonsten wird das nichts. Traurig, aber wahr. Etwas mehr Eigeninitiative könnte nicht schaden ...

4. Schnellschach: Zieht keinen mehr vom Hocker. Trotz guter Öffentlichkeitsarbeit nur schwache Beteiligung. Vielleicht wegen Randlage des Austragungsortes!? Schade eigentlich, aber das Angebot ist anscheinend zu groß. Aufgeben werde ich aber nicht!
5. Einzelmeisterschaft Erwachsene: War lange Jahre nicht unbedingt der Renner. Wurde parallel als Oldenburger Stadtmeisterschaft ausgetragen. Hat sich abgenutzt. Im Jahr 2005 wurde dieses Turnier allerdings reformiert. Es wurden an einem Wochenende (Samstag(Sonntag) 5 Partien gespielt.

Nun zu den Zielen:
1. Das Hauptziel muss sein, die Einzelmeisterschaft der Erwachsenen attraktiver zu gestalten. Im Jahr 2005 wurde ein erster Schritt hierzu getan. Vielleicht war das Startgeld zu hoch. Aber an dem Konzept, an einem Wochenende den Bezirksmeister zu ermitteln, soll festgehalten werden. Die Steigerung der Teilnehmerzahlen ist die größte Herausforderung hierbei.
2. Ähnliches gilt für die Schnellschach-EM. Da das Schnellschach-Turnier ohnehin an einem Tag beendet ist, bedarf es hier allerdings keines neuen Konzeptes. Vielleicht muss man die Attraktivität des Turniers anderweitig steigern. Möglicherweise interessantere Preise!?
3. Die Turnierordnung des SBOO ist zu steif. Dem Turnierleiter muss Gestaltungsspielraum zur Verfügung gestellt werden. Eine Ordnung, bei der explizit vorgeschrieben ist, dass ein Blitzturnier als Rundenturnier auszutragen ist oder die Bedenkzeit bei der Schnellschach-EM unbedingt eine konkret festgelegte Bedenkzeit zu betragen hat, ist nicht uptodate. Hier muss der Turnierleiter gemäß der aktuellen Erfordernisse variieren können.

Fazit:
Zuerst bürokratische Hürden abbauen, soweit es geht. Dann die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Ohne diese läuft gar nichts. Dann klappt es hoffentlich auch mit steigenden Teilnehmerzahlen! 
Wilhelmshaven, im Februar 2006                                                                                                                                                                  Klaus Schumacher             

 

Wertungsreferat


Bericht des Wertungsreferenten


Im Berichtszeitraum (16.06.05 - 07.03.06) konnte die zu meiner Amtsübernahme vor zwei Jahren gesteckte Zielvorgabe der kontinuierlichen und zeitnahen DWZ-Auswertung im Bereich des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland (SBOO) auch weiterhin ohne nennenswerte Probleme erfüllt werden.
Zu verdanken ist dies insbesondere der guten Zusammenarbeit mit den Turnier- bzw. Staffelleitern auf Vereins-, Unterbezirks- und Bezirksebene, die sehr zügig nach Turnierende die notwendigen Daten zur Erfassung der Auswertungen zur Verfügung stellen konnten. Sie haben mittlerweile auch keine andere Wahl mehr, da ich wie angekündigt seit dem 01.01.2006 die Auswertung von zu spät eingereichten Turnieren konsequent ablehne. "Zu spät", und darauf sei an dieser Stelle noch einmal explizit hingewiesen, heißt in diesem Zusammenhang "später als 6 Wochen nach Ende der letzen Runde" (siehe dazu auch in der DWZ-Wertungsordnung unter Ziffer 6.3 Auswertungsfristen: http://www.schachbund.de/dwz/wo/6-3.html).

Die Turnieraktivitäten der Vereine des Bezirks 705 scheinen mir im Jahr 2005 ein gewisses Sättigungsplateau erreicht zu haben: Gegenüber 2004 war nur noch eine leichte Steigerung von 70 auf 72 DWZ-Auswertungen zu verzeichnen. Die Spitzenposition im "Spielfreude"-Ranking der niedersächsischen Bezirke (s. Grafik) bleibt zwar weiterhin ungefährdet. Jedoch würde es mich freuen, wenn im Jubiläumsjahr 2006 vielleicht sogar die Hürde von 80 DWZ-Auswertungen genommen werden könnte. Also: Spielt, spielt, spielt ... !


Erfreulicherweise konnte dabei im Jahr 2005 der Unterbezirk Südoldenburg aufschließen zu Wilhelmshaven-Friesland und Ammerland-Oldenburg-Wesermarsch was die Summe der DWZ-Auswertungen betrifft. Zieht man jedoch noch die Anzahl der Vereine in den Unterbezirken ins Kalkül, so muss auch dieses Jahr wieder die rote Laterne nach Südoldenburg vergeben werden. Weiterhin als die niedersächsische Auswertungs-Hochburg schlechthin darf man den Unterbezirk Ostfriesland bezeichnen. Nur ein kleiner Vergleich: Mit insgesamt 20 DWZ-Auswertungen liefern sich die ostfriesischen Vereine ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem gesamten Bezirk 4 !!!
Wie ich immer wieder in diesem Zusammenhang feststellen musste ist die Mindestbedenkzeit, die für eine DWZ-Auswertung notwendig ist, leider noch nicht zu allen Vereinen im SBOO vorgedrungen. Seit geraumer Zeit bedarf es nämlich hierfür nur noch einer Gesamtbedenkzeit von mindestens 90 Minuten pro Spieler (siehe: http://www.schachbund.de/dwz/wo/6-2.html unter Ziffer 6.2.2 Bedenkzeiten). Das Argument, die zur Verfügung stehende Zeit am Vereinsabend sei zu knapp bemessen, um ein auswertbares Turnier durchzuführen, dürfte daher in den allermeisten Fällen kaum haltbar sein.
Die im Jahr 2005 und bisher im Jahr 2006 bereits beendeten und von mir ausgewerteten Turniere sind im Anhang aufgelistet. Nähere Informationen zu den DWZ-Auswertungen lassen sich über das Turnierarchiv der DWZ-online-Datenbank abrufen: Hierzu ist einfach in der URL http://www.schachbund.de/dwz/turniere/2005.html?code=xxxx-xxx-xxx der "xxxx-xxx-xxx"-Teil durch den im Anhang aufgeführten Turniercode zu ersetzen. Bei den Turnieren aus dem Jahre 2006 ist in der URL "2005.html" durch "2006.html" zu ersetzen. Also z. B. http://www.schachbund.de/dwz/turniere/2006.html?code=A612-705-BMM für die aller Wahrscheinlichkeit zum Kongress ausgewerteten Mannschaftsmeisterschaften 2005/2006.

Wildeshausen, im März 2006                                                                                                                                                                              Jens Kahlenberg

 

 

 

Bericht des 2. Vorsitzenden


Bericht des 2. Vorsitzenden


Mein Bericht kann kurz ausfallen, mein Auftrag war die Vorbereitung des Jubiläums. Sie hat für mich zu vielen Gesprächen und interessanten Recherchen geführt, die CD, die alle Vereine und die Ehrengäste erhalten sollen, spiegelt auch meine Freude an dieser Aufgabenstellung. Ich konnte allerdings nur schlecht damit umgehen, daß ich offensichtlich die Mehrheit der Mitglieder in der Leitung des Bezirkes, der Unterbezirke und der Vereine mit Erwartungen überfordert habe. Das Echo auf Anfragen war deprimierend gering. Wenn nicht Wolfgang Berger mich mit vielen Texten und Anregungen begleitet hätte, hätte ich wohl aufgegeben, obwohl Ralf Heyen zu jeder Mitarbeit bereit war und ist und auch Olaf Spittel ein guter Begleiter meiner Ratlosigkeiten war. Vielleicht habe ich den Bedarf nach Aufarbeitung unserer Verbandsgeschichte überschätzt. Hier kam wohl bei Wolfgang Berger und mir der Gedanke zum Zuge, daß wir beide die Geschichte selbst miterlebt und auch in Teilen mitgestaltet haben.

    Emden, im März 2005                                                                                                                                                                           Hermann Züchner                                                                                                                                                                                                                                                                                         

Bericht des Kassenwartes


Bericht Kassenwartes


Der Kassenbestand zum 31.12.2005 war 3.056,79 €. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten (zu viel gezahlte Beiträge) in Höhe von 992,04 €. Bereinigt um die Auflösung der Vorjahresverbindlichkeiten ergibt sich ein Gewinn von 507,16 €. Hierin ist weiterhin eine zweckbezo-gene Spende (Jubiläum) von 88,95 € enthalten. Somit ergibt sich ein Gewinn von 418,21 €. Betrachtet man die einzelnen Haushaltsposten, so lässt sich erkennen, dass sich dieser Gewinn fast aus- schließlich durch die Herrenturniere ergibt. Für den Herrenspielbetrieb waren Ausgaben in Höhe von 60,00 € geplant. Statt dessen wurden Einnahmen in Höhe von 268,98 € erzielt. Diese Einnahmen ergeben sich dadurch, dass mehr Startgelder eingenommen wurden als Ausgaben entstanden. Weiterhin sind die Ausgaben generell geringer ausgefallen als geplant. Da die Homepage kostenlos durch Herrn Spittel bereitgestellt wurde, konnte auf Ausgaben in diesem Bereich verzichtet werden. Da wir aber diesen Posten wieder besetzen wollen, entstehen ab 2006 hier wieder Kosten (Server, Teilnahme an Sitzungen, Kommunikation).

Gleiches kann auch für den Bereich Mädchenschach gesagt werden.
Der Vorstand hat sich für die Einführung eines Bezirkskaders ausgesprochen. Der Kongress 2004 in Oldenburg hat hierfür bereits seine grundsätzliche Zustimmung signalisiert. Hierfür sollen ab 2006 500,00 € zur Verfügung stehen. Näheres steht im Bericht des Jugendwartes.
In 2005 hat der Vorstand eine Richtlinie zur Förderung sozial schwacher Mitglieder beschlossen.
Insgesamt stellt sich die finanzielle Lage als kritisch da. Insbesondere ist die Zahlung an den NSV nicht termingerecht sichergestellt. Dieses liegt auch daran, dass sich viele Vereine nicht an die Zahlungstermine des SBOO halten. Während ich bei der Endabrechnung für 2005 davon ausgegangen war, dass hier einfach die Kommunikation zwischen mir und den Vereinen nicht geklappt hat, setzt sich der Trend im Abschlag 2006 fort. Trotz zweimaliger Veröffentlichung in der Rochade, sind noch gut 4.500 € an Zahlungen offen. So stehen dem SBOO mo-mentan lediglich 5000 € an Kapital für Ausgaben von weit mehr als 7000 € zum 2. April 2006 zur Verfügung. Dabei ist auch kritisch anzumerken, dass mit der LEM die größte Ausgaben-position für den SBOO bereits im ersten Halbjahr liegt. Somit hat der SBOO weniger ein Problem, dass seine Einnahmen zu niedrig sind, als dass seine Rücklage zu gering ist. Auch stellt sich mir als Kassenwart die Frage, ob wir nicht zu lasch auf verspätete Zahlungen seitens der Vereine reagieren. Nach Beschluss des letzten Kongresse folgt erst einmal eine kostenfreie Mahnung mit einem Zahlungsziel von 1 Monat und danach eine Mahnung mit einer Gebühr von 5 € und wieder einem Zahlungsziel von 1 Monat. Wenn man noch davon ausgeht, dass der Kassenwart nicht sofort nach dem Zahlungsziel mahnt, "kostet" eine dreimonatige Verspätung gerade mal 5,00 € aber viel Arbeit für den Kassenwart des SBOO. Ich sehe mich hier auch nicht in der Verantwortung als Kassenwart einzelne kritische Vereine permanent anzumahnen. Da ich aber bereits 2005 einen Antrag auf höhere Mahngebühren die Versammlung gestellt habe, verzichte ich hier auf einen weiteren Antrag. Ich bitte aber die Vereine darüber nachzudenken, wie in Zukunft eine schnelle und weniger arbeitsintensive Abwicklung des Beitragseinzuges möglich ist. Der Vorstand sieht sich in der Verantwortung für die Betreuung der Jugendlichen auf der Bezirksmeisterschaft. Diesem wurde auch auf dem Kongress in Oldenburg zugestimmt. Bisher haben einzelne Unterbezirke und Vereine Betreuer gestellt und die Betreuung der anderen Jugendlichen mit übernommen. Ab 2006 soll der Bezirk nun die Stellung der Betreuer selber übernehmen. Somit enthält der Etatvorschlag eine Erhöhung des Zuschusses.
Bei der LEM haben wir inzwischen Teilnehmerzahlen von ca. 20 Personen. Daher möchte der Vorstand einen weiteren Trainer zur Verfügung stellen. Auch hier enthält der Bericht des Jugendwartes Näheres.
Um die Mehrausgaben zu finanzieren und trotzdem noch die Rücklage wieder aufzubauen, beantragt der geschäftsführende Vorstand eine Beitragserhöhung ab dem 1.1.2007.
Ich werde nicht an dem Kongress 2006 teilnehmen können, da ich als Vereinsjugendwart den Start unserer Schachfreizeit am gleichen Tag leite und dort leider unabkömmlich bin. Da ich zur Zeit mein zweites Staatsexamen mache, stehe ich nur sehr begrenzt für den SBOO zur Verfügung. Ich habe daher dem Vorstand vorgeschlagen, einen neuen Kassenwart zu wählen. Da wir aber keinen geeigneten Kandidaten gefunden haben, haben wir uns auf folgende Regelung verständigt: Bis zum Ende der Sommerferien 2006 werde ich die Kasse weiter alleine führen. Ab dem Ende der Sommerferien wird Klaus Schumacher mich vertreten. Ab dem Ende meiner Prüfungen im April 2007 werde ich wieder die Kasse alleine führen.

Bericht des Jugendwartes


Bericht des Jugendwartes (gekürzt)


1.1. Die Jugendmannschaftsmeisterschaft 2005/2006 findet derzeit unter der Staffelleitung von Ralf Wessel statt. Es spielen 4 Mannschaften ein doppelrundiges Rundenturnier.
Erschreckend sind in diesem Jahr die geringe Teilnehmerzahlen und das fehlende Interesse bei den Vereinen. Zum einen gibt es in dieser Saison erstmal Konkurrenz aus den Unterbezirken, zum anderen spürt man die desolate Lage im Jugendbereich unseres Schachbezirks.
Man sollte sich dringend um eine Verbesserung des Spielbetriebs bemühen. Nur was ist von den Vereinen gewünscht? Ich bitte daher um Meinungen und Vorschläge von den einzelnen Vereinen. Mein Vorschlag wäre, die Qualifikation evtl. auf ein Wochenende zu legen, um diese zeitlich zu straffen. Man sollte auch bedenken, dass diese Meisterschaft ein Qualifikationsturnier für die übergeordneten Klassen darstellt. Unser Bezirk wird momentan nur durch Brake, Oldenburg und Wilhelmshaven auf NSJ-Ebene vertreten. Hier müssen uns dringend darum Bemühen weitere Vereine an die Landesebene heranzuführen und so neue Leistungsträger aufbauen.

1.2. SBOO-Jugendeinzelmeisterschaft 2005 in Verden
Die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften 2005 fanden vom 19. bis 23. Oktober in der Jugend-herberge Verden (Aller) statt. Mit 60 Teilnehmern aus über 9 Vereinen war dieses ein großer Erfolg für die Jugendarbeit unseres Bezirkes. Doch leider setzt sich der Abwärtstrend im Be-reich der teilnehmenden Vereine weiter fort. In diesem und im letzten Jahr gab es ein deutli-ches Minus an Teilnehmern und vor allen Vereinen. Wir müssen daran arbeiten, dass mehr Vereine an den Bezirksturnieren teilnehmen. Viele Vereine nehmen auch mit dem Argument nicht teil, dass ihre Jugendlichen nicht stark genug sind. Aber gerade dadurch, dass sie nicht mitspielen, vergrößert sich der Spielstärkenunterschied nur. Daher wollen wir in Zukunft ver-suchen, talentierte Jugendliche aus dem SBOO in einem Kadertraining zu fördern.
Die Meisterschaft verlief harmonisch und ohne Protestfälle. Was zum einen an den engagierten Betreuern (Ralf Heyen, Manfred Kohlhoff, René Martens) lag, bei denen ich mich recht herzlich bedanken möchte, aber auch an den Spielern die sehr fair spielten. Da der Bezirk sich auch für die schachliche Förderung der Jugendlichen zuständig fühlt, konnte jeder Spieler seine Partien beim Großmeister Dr. Karsten Müller analysieren. In diesen Analysen wurden natürlich die Partien besprochen und den Spielern die mögliche Tiefe ihrer Partien aufgezeigt, die die meisten noch nicht erfahren haben. Ein weiterer Bestandteil der Analyse sollte es sein, Schwächen und Stärken der Spieler herauszufinden, um danach Trainingsziele beziehungsweise Trainingsgebiete für das Vereinstraining oder das persönliche Training zu bestimmen. Von diesem Angebot wurde auch reichlich Gebrauch gemacht, so dass ich es für einen sehr wichtigen Bestandteil dieser Meisterschaft halte.
Das Rahmenprogramm war vielseitig und ausfüllend, so wurde unter anderem ein Blitztur-nier, ein Tandemturnier sowie Schachtraining mit GM Karsten Müller veranstaltet, wo sogar die Betreuer ganz schön ins Schwitzen gekommen sind. Außerdem gab es die Möglichkeit zu einem Schachballturnier oder Schwimmen im Erlebnisbad als sportlicher Ausgleich. Die Mei-sterschaft war wieder einmal spannend, denn es gab in keiner Altersklasse einen wirklichen Favoriten.

In der U12 wurde mit 13 Teilnehmern ein siebenrundiges CH-Systemturnier gespielt. Hier dominierte der WSF das Feld. Platz 1-6 ging an den WSF, also eher ein Vereinskampf um den Titel. Für den SBOO ist dieses Entwicklung sehr kritisch, da in dieser Altersklasse anscheinend kaum andere Vereine aktiv sind. Allerdings sind gerade die u12er die zukünftigen u18er.

In der U14 gab es ein Kopf -an- Kopf-Rennen zwischen den beiden Oldenburgern Ian  Hilgendorf und Florian, wonach sich Ian mit der besseren Wertung durchsetzen konnte.

In der U16 lieferten sich Finn Hilgendorff und Albert Rohtein Kopf an Kopf Rennen. Finn verlor überraschen gegen Albert, jedoch verlor dieser in den darauf folgenden Runden. Jonas und Albert waren nachher punktgleich, so dass sie ein Stechkampf um die Qualifikation austragen mussten. Diesen konnte Jonas für sich entscheiden. Doch leider hat es diese nicht geschafft, den Meldebogen abzuschicken, daher hat Albert den Platz doch noch bekommen.

Ein sehr spannendes Turnier in der U18. Das merkt man schon alleine an den geringen Punkteunterschieden in der Spitze.
1. Müer,Sebastian 10S1 3W0 16S1 4W½ 8S1 5S1 7W1            5.5 27.5 184.5
2. Lubbe,Alexander 13W½ 11S0 17W1 15S1 5W1 6S1 3S1     5.5 24.5 179.5
3. Kohlmann,Arndt 11W1 1S1 5W½ 7S1 6W1 4S½ 2W0          5.0 31.0 191.0
4. Wolters,Marcus 15W1 5S0 11W1 1S½ 12W1 3W½ 8S1       5.0 27.0 189.5

In der U8/U10 setzte sich unser Landesmeister souverän gegen seine Mitstreiter durch.
1. Duchow Julien 9W1 11S1 2W1 3W1 5S1 4S1 8W1                7.0 28.5 193.0
2. Heyne, Lukas 16S1 5W½ 1S0 8W1 10S1 6W1 3S1                 5.5 26.0 195.0

1.4. Jugendmeisterschaft für Vierermannschaften
Diese finden am 18. März statt. Die Ergebnisse werden auf dem Kongress nachgereicht und auch in der Rochade vor ab veröffentlicht.

2. NSJ Turniere

2.1. Landesmeisterschaft der NSJ in Rotenburg (Wümme)
Bei den U10- bis U18-Landesmeisterschaften Ostern 2005 in Rotenburg an der Wümme gab es wieder eine Beteiligung aus unserem Bezirk.

U10:
Immo Hellwig (WSF)mit 7 aus 11            6.Platz
Tim Hartogh (Vechta) mit 7 aus 11          7.Platz
Kay Watty (WSF) 6,5/11                       9.Platz
Kai Heermann (WSF) 6/11                  10.Platz  
Florian Neumann (WSF) 5/11              24. Platz
Ein erfreuliches Ergebnis aus Bezirkssicht. Alle Spieler haben sich gut positioniert. Erschreckend ist die geringe Anzahl von Vereinen, die über gute Nachwuchsspieler verfügen. 2 Vereine aus unserem Bezirk bei der offenen LEM U10 ist einfach viel zu wenig. Hier muss deutlich mehr getan werden. Erfreulich ist, dass dieses Jahr Wildeshausen ebenfalls daran teilnehmen wird.

U12:
Ian Hilgendorff (SK Union) 5,5/9            4.Platz
Nicolas Kallusy (WSF) 4,5/9                 7.Platz
Jakob Spiegelberg (WSF) 4,5/9             9.Platz
Auch hier das erfreuliche, das alle Spieler im oberen Bereich liegen. Dennoch merkt man deutlich, dass es uns hier an der Spitze fehlt. Wir stehen momentan im oberen Mittelfeld, also besteht noch ein großes Ausbaupotential, dass hoffentlich auch von den Vereinen genutzt wird.

U14:
Finn Hilgendorff (SK Union) 5/9            11. Platz
Germaine Kickert (SK Jever) 4,5/9       15.Platz
Robin Linten (Diepholz)                         22.Platz
mit den Leistungen von Finn und Germaine kann man zufrieden sein. Germaine hat sich bei den Mädchen für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert und auch Finn hat mit einem DWZ plus von 100 Pkt. spielerisches Können gezeigt. Mit Robin ist es leider nicht so gut gelaufen. Ich fand es aber toll, dass er sich der Herausforderung gestellt hat. Ich denke durch ein früheres Heranführen an die Meisterschaften von den Vereinen kann nur dienlich sein.

U16:
Alexander Lubbe (WSF) 5,5/9             3.Platz  
Jakob Konrad (WSF) 5/9                  11.Platz
Jonas Afken (Bad Zwischenahn) 2,5/9 22. Platz
ein tolles Ergebnis von Alexander Lubbe. Auch Jakob Konrad hat nicht schlecht abgeschnitten, doch wäre das ein oder andere Pünktchen mehr drin gewesen. Jakob war im Vorjahr Vizemeister, daher hat er nicht gut abgeschnitten! Bei Jonas merkt man einfach die Unerfahrenheit aber auch die wenige Turnierteilnahmen im letzten Jahr.

U18:
Arndt Kohlmann (SK Brake) 5/9          7.Platz
Rene Wolters (SV Esens) 3,5/9          18.Platz
Ein schönes Turnier für Arndt. In den ersten Runden führte er überraschend das Turnier über mehrere Runden an. Doch leider kam er zum Schluss ins Straucheln und belegte einen guten 7. Platz. Mit den Leistungen von Rene kann man auch zufrieden sein, 3,5 Punkte bei einem sehr stark besetzten Turnier sind in Ordnung. Auch hier merkt man den eklatanten Nach-wuchsmangel in unserem Bezirk.

U18w:
Madeline Cassens (Brake) 5,5/9         6.Platz
Sarah Schermann (Brake) 5/9          10.Platz
Melanie Allmers (Brake) 4,5/9         13.Platz
Monika Allmers (Brake) 4,5/9         14.Platz
Inga Bussas (Brake) 4/9                  16.Platz
Ein ausgezeichnetes Ergebnis von Madeline. Ich denke; hier betreibt der SK Brake eine gute Arbeit. Doch leider ist die Mädchenarbeit in unserem Bezirk nicht sehr verbreitet. In den anderen w-Altersklassen stellt der Bezirk keine Spielerinnen. Ich denke hier herrscht noch ein großes Nachholpotenzial.

 

Schnellschach

U8:
Julien Duchow (Wildeshausen) 5,5/7       1.Platz
Maurice Finke (Oldenburg) 5/7               6.Platz
Spartak Grigorian (Wildeshausen) 4/9    12.Platz
Beste Leistung. Tolle Nachwuchsarbeit aus Wildeshausen!!! Doch wo bleiben die anderen Vereine.

U9:
Florian Neumann (WSF) 4/9               5.Platz
Immo Hellwig (WSF) 4/9                   8.Platz
Gutes Abschneiden aber auch hier: Wo bleiben die anderen Vereine?

U10:
Kai Heermann (WSF)                     5.Platz
Tim Hartogh (Vechta)                     6.Platz
Kay Watty (WSF)                         8.Platz
Paul Strahl (WSF)                         9.Platz
Auch hier ein gutes Abschneiden.

Allgemein kann man sagen, wir sind in den unteren Altersklassen gut im Rennen, doch leider nur bei wenigen Vereinen.

LMM U12:
Wilhelmshavener SF                      6.Platz
Sk Union Oldenburg                     7. Platz
Von 8 Mannschaften. Kein sehr gutes Abschneiden aus der Sicht unseres Bezirkes.

LMM U14:
Sk Union Oldenburg                     4.Platz
Ein Platz im Mittelfeld

LMM U16:
Wilhelmshavener SF                    1.Platz
Sehr gutes Ergebnis, aber angesichts der Stärke der Wilhelmshavener Mannschaft auch nicht überraschend.

 

Zum Bezirkskader: Ich denke, dass unser Bezirk unbedingt einen Kader einführen sollte. Dies ist besonders für kleinere Vereine wichtig. Die Jugendlichen erhalten von qualifizierten Trainern Methoden und Möglichkeiten, um sich weiter schachlich zu entwickeln. Ausserdem könnte man als Bezirk mit Jugendlichen zu Turnieren fahren, an denen sie sonst nie teilnehmen würden.

 

Eckpunkte für die neue Saison:

· Es soll wieder in der SBOO-Jugendliga gespielt werden, wenn sich genügend Mannschaften finden lassen. Ich hoffe, dass die Turnierleitung für diese Meisterschaft wieder in den bewährten Händen von Ralf Wessel liegt.
· Die Bezirkseinzelmeisterschaften sollen vom 20.10.06 bis zum 24.10.06 wieder in der Jugendherberge Verden durchgeführt werden. Gleichzeitig soll auch wieder eine Schachfreizeit/Trainingsturnier/Mädchenturnier angeboten werden.
· Einführung eines Jugendkaders! und dessen Besetzung
· Für die Meisterschaften (4-er Mannschaft, Blitz, Schnellschach, Jugendbezirksmeisterschaft) des Bezirkes sucht der Bezirk noch Ausrichter. Ich bitte daher in den Vereinen abzuklären wer dazu bereit wäre.

Meine Teilnahme an folgenden Sitzungen für den Bezirk:
· Jahreshauptversammlung der NSJ in Verden (Aller), dort wurde beschlossen, dass die Vereine mehr Macht auf dem Kongress erhalten sollten. Dies ist besonders für unseren kleinen Bezirk interessant da wir gegen die "Großen" keine Durchsetzungskraft hatten. Ich empfehle daher allen Vereinen zur nächsten Versammlung auch einmal vorbeizuschauen, zum Beispiel mit dem Jugendsprecher eines Vereins. Zum einen lernen die Vereine dort die Organisation und können vielleicht auch den einen oder anderen Vorbehalt abbauen. Des Weiteren möchte ich auch auf das Weiterbildungsprogramm der NSJ hinweisen. Informationen gibt es bei mir oder in der Rochade (Turnierleiter- Juleica- Schulschachpatent-Ausbildung).
· Jahreshauptversammlung der DSJ in Verden (Aller), dort wurden neue Innovationen und die aktuellen Projekte der DSJ vorgetragen. Auch wäre es hier auch schön gewesen den einen oder anderen Bezirkler anzutreffen.

 

Da ja der Kongress zeitgleich mit unserem Trainingscamp vom Verein liegt, werde ich wohl nicht die ganze Zeit am Kongress teilnehmen. Ich werde jedoch versuchen einen Teil anwesend zu sein. Für Fragen und Anregungen stehe ich aber jederzeit zur Verfügung.

Maximilian Dietrich

Die Funktionsträger der Schachorganisation

Details
Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
Zugriffe: 7836
Wolfgang Berger:
Die Funktionsträger der Schachorganisation

 

 
Dies ist nur eine Sammlung von Namen und Daten, aber jeder, der einmal ehrenamtlich tätig war, weiß, wieviel Engagement und Opfer hinter solchen Aufzählungen stehen. Alle Genannten verdienen Respekt.  

 

 

Funktion 02 .04.56
WHV
21. 04. 1957
Emden                  
29.03.59
Brake
17.04.60
Jever
22.04.62
WHV
14.04.63
Cloppenburg
29.0364
Oldenburg
1. Vorsitzender  Ekkehart Pfannenstiel E.Pf. Dr. Walter Wolffram W.W. W.W. W.W. W.W.
Schriftführer  Ekkehart Pfannenstiel
Dr. Walter Wolffram Max Nürnberger Karl Ahrends Dr. Rolf Rickhey Alfred Lenz
Kassenwart Max Nürnberger M.N. M.N. M.N. Wolfgang Berger W.B. Max Nürnberger
Turnierleiter Anton Eilers A.E. A.E. A.E. A.E. A.E. A.E.
Jugendwart Albert Florensky   Anton Eilers   Ekkehart Pfannenstiel E.Pf. Dr. Rolf Rickhey Ekkehart Pfannenstiel E.Pf.
Pressewart Bertus Liebetrau B.T. B.T. B.T. Dr. Rolf Rickhey R.R. R.R

 

Funktion 18.04.65
Nordenham
10.04.66
WHV
26.03.67
WHV
07.04.68
Oldenburg
07.04.68
Oldenburg
31.05.70
Rastede
11.04.71
Jever
1. Vorsitzender W.W. W.W. W.W. Heinz Seegebrecht H.S. H.S. H.S.
Schriftführer Heinz Seegebrecht H.S. H.S. H.S. H.-G. Appelstiel H-A. Rittweger
Kassenwart Wolfgang Berger W.B. Dr. Walter Wolffram Volker Ingmann V.I. Hans von Dehn H.v.D.
Turnierleiter A.E. A.E. Horst von Minden H.v.M. A. Gudat H.-G. Appelstiel H.-W. Hippler
Jugendwart E.Pf. E.Pf. Walter Rehe Heino Detken --- --- -----
Pressewart Heinz Seegebrecht   Ekkehart Pfannenstiel E.Pf. Heino Detken Ekkehart Pfannenstiel Wilhelm Brandt Prang

 

Funktion 21.11.71 ( ao. )
Rastede
07.04.74
Oldenburg
11.04.76
Lohne
08.04.77
WHV
19.03.78
OL
16.07.78
OL
28.10.79
Leer
26.10.80
OL
1. Vorsitzender Heino Detken H.D. H.D. Benno Dräger B.D. B.D. B.D. B.D.
Schriftführer Ulrich Meyer Wilhelm Brandt H.  Klingenberg H.K. H.K. H.K. H.K. H.K.
Kassenwart H.v.D. H.v.D. H.v.D. H.v.D. Ulrich Meyer U.M. U.M. Wolfgang
Berger
Turnierleiter Horst von Minden Herbert Janssen H.J. H.J. H.J. H.J. H.J. H.J.
Jugendwart ------- Heinz Evers H.E. H.E. Oskar Flegel O.F. H.-J. Koronowski H-J.K.
Pressewart Wilhelm Brandt W.Br. W.Br. W.Br. Wolfgang Berger H. Klingenberg H.K. Uwe Franzisky

 

Funktion 11.10.81
Esens
21.03.82
WHV
08.04.84
Rhauder
fehn
28.10.84
Leer
27.10.85
WHV
02.10.88
Esens
28.10.90
Emden
05.05.91
Gande rkesee
1. Vorsitzender B.D. B.D. B.D. B.D. B.D. B.D. Hermann Züchner H.Z,.
Schriftführer H.K. Uwe Franzisky U.F. U.F. Horst Hinkel Hermann Züchner Rainer Weber R.W.
Kassenwart W.B. W.B. W.B. W.B. W.B. W.B. W.B. Horst Hinkel
Turnierleiter H.J. H.J. H.J. H.J. Herta Klingenberg H.K. H.K H.K
Jugendwart Herta Klingenberg H.K. Herbert Wolf H. Züchner       H.Z. Andreas Klingenberg Günter Müller G.M.
Pressewart



Karsten Kraus Thomas Fromm

 

Funktion 13.10.91
Wildeshsn
04.10.92
WHV
1993-
1996
gleicher Vorstand
15.06.1997
Wildeshsn
16.04.00
Rastede
27.04.03
Wildeshsn
16.05.04
Oldenburg
26.06.05
Emden
1. Vorsitzender H.Z. H.Z. H.Z. Wolfgang Berger W.B. W.B. H. Züchner Ralf Heyen
2. Vorsitzender Dieter Gauger D.G. D.G. D.G. Hans-D. Bürger M. Coners Ralf Heyen Hermann Züchner  
Schriftführer Hans-D. Bürger H.B. H.B. H.B. H.B. M. Coners Ralf Heyen Hermann Züchner
Kassenwart Ulrich Meyer U.M. U.M. K. Schumacher K.S. K.S. Rene Martens R.M.
Turnierleiter Rainer Weber R.W. R.W. R.W. R.W. R.W. Kl. Schumacher K.S.
Jugendwart Ulrich Müller-Kr. Uwe Ströcker U.S. Hermann Züchner H.Z. Maxi Dietrich M.D. M.D.
Lehrwart Dr. H. Lange H.L. H.L. H.L. H.L. H. Züchner Harry Klose H.KL.
Frauenwart





Ina Krix I.K.

Im Niedersächsischen Schachverband

Details
Geschrieben von: Thomas Schwietert
Kategorie: OHNE
Veröffentlicht: 06. August 2007
Zugriffe: 4789

Im Niedersächsischen Schachverband

1979 wurde der Schachbezirk Oldenburg/Ostfriesland (SBOO) einer der 6  Bezirke  im Niedersächsischen Schachverband (NSV). Die Verbindung zum Bremer Schachbund wurde beendet. Unser Bezirk hatte so eine neue Verbindung über Hannover zum Deutschen Schachbund (DSB) erhalten. Sie schuf die Voraussetzung, daß auch in unserem Bereich später Schach als Sport anerkannt werden sollte. Zunächst war die Verbindung  zum NSV nicht sehr stark, es gab dort erprobte Zusammenarbeit der Bezirke I bis IV, unser Bezirk war zunächst nur durch den Vorsitzenden im erweiterten Vorstand des NSV vertreten. Die meisten Referenten des NSV, die mit dem Präsidium den Vorstand des NSV bilden, hatten ihre Aufgaben schon vor unserem Beitritt lange wahrgenommen.

Aus unserem Bezirk wurden dann als erster Wolfgang Berger 1981 zum Schatzmeister des NSV gewählt, er behielt dieses Amt bis 1987. In dieser Zeit stellte aber allein der Schachklub Lehrte drei Referenten. Heute sind wir zu zweit als Referenten im Vorstand des NSV vertreten: Klaus Schumacher ist Referent für Datenverwaltung und ich bin für das Referat "Breitenschach" zuständig. Außerdem ist Ralf Heyen als Bezirks- vorsitzender automatisch im erweiterten Vorstand.
Die Zusammenarbeit im NSV-Vorstand ist trotz oft großer Interessengegensätze heute offen und oft freundschaftlich. Natürlich hat z. B. der 1. Bezirk, der den Großraum Hannover vertritt, oft andere Vorstellungen als die Bezirke, die in großen Flächengebieten zuhause sind. In Hannover können die Spieler mit der Straßenbahn zu Mannschaftskämpfen fahren, bei uns dagegen liegt z. B. zwischen Emden und Butjadingen eine weite Autoreise. Dies zeigte sich auch in einem Arbeitskreis, indem wir für die Neueinteilung der beiden Landesligen des NSV uns der Frage stellten, wie für alle Mannschaften dieser Klassen ungefähr gleiche Entfernungen zu Mannschaftskämpfen erreichbar seien. Die jetzige Nord-Süd-Einteilung kann das nicht leisten
.

Unser Problem als Mitglieder des NSV-Vorstandes liegt eher in unser Rolle in unserem eigenen Kongreß, viele Vereinsvertreter hinterfragen den Nutzen, den unsere Vereine vom NSV und von DSB haben. Schließlich geht ein Teil unserer Beitragseinnahmen an diese beiden Stellen, ohne daß sofort etwas davon zurückkommt. Viele Aktivitäten in der Leistungsförderung unserer Spitzenspieler berühren die ländlichen Vereine nicht. Und eine Beitragserhöhung im NSV und DSB wird automatisch den Vereinen auferlegt. Und Sonderkonditionen, wie wir sie bei der Aufnahme in den NSV 1979 erhalten haben, gibt es schon lange nicht mehr.

Unser Jugendabteilung gehört zu der Niedersächsischen Schachjugend (NSJ), einer Abteilung des NSV. Sie hat ihren eigenen Vorstand, zu ihm gehört Rene Martens als Finanzreferent. Auch hier gibt es finanzielle Fragen. Wenn Jugendliche aus unserem Bezirk zu Landesmeisterschaften fahren wollen, ist dafür Bedingung, daß wir als entsendender Bezirk die Betreuer auf eigene Kosten stellen, da es sonst keine Zulassung für die Teilnehmer gibt. Leider haben wir keine Möglichkeiten, diese Kosten an die Unterbezirke, die unsere Jugendlichen entsenden, weiterzugeben. Auch die Abwicklung der Kosten über Teilnehmerbeiträge ist vielfach nicht möglich, weil den anderen Bezirken ihre Jugendarbeit stärker unterstützen und Gelder für Betreuer und Trainer gern aufbringen. Mit einer gewissen Spannung erwarte ich die Etatberatungen während des kommenden Osterkongresses.
                                                                                                                                                                           
Hermann Züchner

  1. Jubiläum des Schachklubs Emden von 1975
  2. Schachverein Vechta
  3. Jubiläum des Schachclubs Rastede von 1953
  4. Jubiläum des Schachclubs Turm Wilhelmshaven von 1952

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